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Freitag, 12. September 2014

Samsung Galaxy Tab S 8.4 & 10.5 im Test

Hardware


Optisch wirken beide Geräte wie eine größere und flachere Version des Samsung Galaxy S5. Bei den Rückseiten setzt Samsung nach wie vor auf stark gummiertes Polycarbonat in einer ArtGolfballmusterstruktur. Wie schon das S5 haben auch das Tab S 8.4 & 10.5 in Sachen Wertigkeit viel Spiel nach oben. Selbst die Kunstleder-Rückseite des Galaxy TabPRO 8.4 wirkte deutlich hochwertiger. Hier muss man aber auch sagen, dass das beim Tab S 8.4 & 10.5 verwendete Material deutlich griffiger ist. In Sachen Ergonomie also definitiv eine gute Wahl.
Design und Farbwahl sind natürlich immer reine Geschmackssache. Es sei aber erwähnt, dass die Rahmen beider Geräte gold- bzw. bronzefarben sind. Das Gleiche gilt für die Umrandung des Homebuttons, die Hörmuschel und die Umrandung der Kamera. Was beim weißen Modell in unseren Augen doch relativ hochwertig und gelungen aussieht, wirkt beim schwarzen bzw. bronzenen Modell unserer Meinung nach etwas zu aufdringlich. Das liegt vor allem auch an der Tatsache, dass hier die gesamte Rückseite bronze/goldfarben ist. Aber wie gesagt: Die Farbwahl ist absolut subjektiv.
Das eigentlich Beeindruckende am Design dieser beiden Tablets sind aber die Abmessungen und das Gewicht. Das Tab S 8.4 misst 212,8mm x 125,6mm. Das Tab S 10.5 hingegen bringt es auf 177,3mm x 247,3mm. Beide Tablets kommen aber mit einer Gehäusedicke von nur 6,6mm. Dazu wiegt das Tab S 8.4 lediglich 294g und das Tab S 10.5 leichte 467g. Verglichen mit der Konkurrenz sind das absolut beeindruckende Werte, vor allem beim Tab S 8.4. Man hat hier tatsächlich bei beiden Tablets das Gefühl, die Zukunft in der Hand zu halten. Selbst iPad Air Nutzer werden hier beeindruckt sein.
Das Schöne ist: Trotz des flachen Designs liegen beide Tablets auch noch hervorragend in den Händen. Die sehr dünnen, seitlichen Displayränder sind hier auch kein Problem. Selbst das Tab S 10.5 kann man problemlos auch längere Zeit mit nur einer Hand halten. Die Verarbeitung beider Tablets ist prinzipiell auch tadellos. Vor allem die Tasten sitzen sehr fest und haben einen guten Druckpunkt. Lediglich am Micro-USB-Port, der bei beiden Geräten leicht ausgebeult ist, konnten wir beiden Geräten ein leichtes Knarzen entlocken. Das ist jedoch kein Vergleich zu manch früherem Samsung-Tablet.
Während das Tab S 8.4 eher zur Nutzung im Portrait-Mode ausgelegt ist, bietet sich beim Tab S 10.5 der Landscape-Mode an. Bei Ersterem ist die linke Seite des Kunststoff-Rahmens absolut blank gehalten. Beim großen Bruder findet man links hingegen einen ersten Lautsprecherausgang und den 3,5mm Klinkenanschluss. Auf der gegenüberliegenden Seite platziert Samsung beim Tab S 8.4 dann die Lauter/Leiser Wippe und den Power-Button, der für unseren Geschmack etwas zu weit oben platziert ist. Außerdem findet man hier einen Infrarot-Port, den Einschub für eine Micro-SIM-Karte (zumindest bei der LTE-Version) und einen microSD-Slot. Der 16GB große Speicher, von dem ab Werk bei beiden Tablets etwa 10,78GB zur Verfügung stehen, kann erweitert werden.
Beim Tab S 10.5 befindet sich dann auf der rechten Seite der zweite Lautsprecherausgang, der Micro-USB-Port und ebenfalls Einschübe für eine SIM-Karte und eine Speicherkarte.
Beim kleineren Modell platziert man die Lautsprecher hingegen auf der Ober- und Unterseite. Der 3,5mm-Klinkenanschluss sowie der Micro-USB-Port befinden sich hier ebenfalls unten. Beim Tab S 10.5 hingegen ist die Unterseite blank gehalten. Lauter/Leiser-Wippe sowie Power-Button und der Infrarot-Port befinden sich hier auf der Oberseite. Beide Tablets kommen mit einem physischen Homebutton, der gleichzeitig auch als Fingerabdruckscanner fungiert und zwei touch-sensitiven Tasten für Multitasking und Zurück. Außerdem verbaut Samsung bei beiden Tablets eine 2,1 Megapixel-Frontkamera, die durchaus ordentliche Selfies macht. Interessanterweise kommt die LTE-Version des Tab S 8.4 direkt mit einer Hörmuschel. Auf diese hat man beim großen Bruder natürlich direkt verzichtet.
Ein paar Worte zu den integrierten Lautsprechern. Bei beiden Tablets entsteht ein schöner Stereo-Sound. Die Lautsprecher des Tab S 8.4 klingen sehr laut, dann teilweise aber auch etwas blechern – insgesamt aber ordentlich. Die des Galaxy Tab S 10.5 klingen nochmal deutlich klarer. Leider verdeckt man beim Tab S 8.4 bspw. beim Zocken im Landscape-Mode gerne mal beide Lautsprecher – das ist etwas schade.
Auf der Rückseite platziert Samsung bei beiden Tablets eine 8 Megapixel Hauptkamera inkl. Foto-LED. Außerdem zwei dezente Befestigungsvorrichtungen für’s offizielle Schutz-Cover.
Das Tab S 8.4 kommt mit einem 4.900-mAh-Akku, das Tab S 10.5 mit einem 7.900-mAh-Akku. Beide sind fest verbaut.
Der WLAN-Empfang hat uns bei beiden Geräten sehr gut gefallen. Ähnliches gilt für die Empfangs- und Sprachqualität. Das Galaxy Tab S 8.4 bzw. Tab S 10.5 gibt es in den Farben Bronze und Weiß mit 16GB internem Speicher und wahlweise mit oder ohne LTE zu Preisen ab 389€ bzw. 479€. (Stand Ende August 2014)

Display


Das offensichtliche Highlight dieser beiden Tablets ist aber natürlich das Display. Samsung setzt bei beiden Tablets auf ein S-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2560×1600 Pixeln – ein Novum. Das Tab S 8.4 kommt somit auf eine Pixeldichte von 359ppi, das Tab S 10.5 erreicht immer noch starke 288ppi. Einen Unterschied gibt es allerdings: Während das Tab S 8.4 mit einer diamanförmig-angeordneten PenTile Matrix, also zwei Subpixeln pro Pixel daherkommt, kann das Tab S 10.5 tatsächlich mit einer RGB-Matrix, also drei Subpixeln pro Pixel glänzen. Gerade für AMOLED-Panels ist das eher untypisch.

Wie dem auch sei: Die Darstellung ist bei beiden Displays gestochen scharf. Die PenTile-Matrix beim Tab S 8.4 merkt man dank der enorm hohen Pixeldichte nicht mehr wirklich und auch beim Tab S 10.5 wirkt Schrift nahezu wie gedruckt.
Noch beeindruckender ist allerdings die Farbdarstellung, zumindest auf den ersten Blick. Die TouchWiz UI ist sehr bunt, dementsprechend ist man beim ersten Start der Tablets erstmal überwältigt, wie intensiv Farben hier dargestellt werden. Gerade das Tab S 10.5 kann hier mit seinem nochmal größeren Display punkten.

Farbechtheit und Farbkorrektheit sind fast schon AMOLED-typisch ab Werk leider nicht die besten, es ist einfach alles deutlich zu übersättigt. Deaktiviert man allerdings in den Displayeinstellungen die “Anpassungsfähige Anzeige” und wählt stattdessen den Modus “Einfach”, können beide Geräte in Sachen Farbkorrektheit durchaus überzeugen und spielen hier ganz weit vorne mit. Dazu kommen die genialen Kontrastwerte und der einzigartige Schwarzwert, was man eben nur bei AMOLED-Displays hat. Getrübt wird das Ganze nur etwas vom Weißwert, der, ebenfalls AMOLED-typisch, nicht der beste ist.
Positiv überrascht waren wir auch von der Displayhelligkeit. Hier sind beide Tablets in etwa auf einem Niveau mit dem iPad Air. Durch die hohen Kontrastwerte ist die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung aber nochmal besser. Die Blickwinkelstabilität ist AMOLED-typisch natürlich ebenfalls hervorragend.
Alles in Allem haben Galaxy Tab S 8.4 & 10.5 momentan wohl die besten Displays, die man so im Tablet-Bereich findet. Am ehesten kommt hier noch das iPad Air ran. Hier hängt aber auch viel vom persönlichen Geschmack ab: AMOLED oder IPS?

Performance


Beide Tablets kommen mit Samsungs hauseigenmen Exynos 5420, einem Octa-Core mit 4 x 1,7GHz und 4 x 1,2GHz. Dazu kommen die Mali T628 MP6 GPU und 3GB Arbeitsspeicher. Der Exynos 5420 stand nicht immer für Top-Performance, macht in diesem Fall aber eine ordentliche Figur.
Das Hauptproblem ist und bleibt die TouchWiz UI. Diese ist dermaßen ressourcenhungrig, dass es immer mal wieder zu Micro-Rucklern oder kleinen Verzögerungen kommt. Man muss Samsung hier aber auch anrechnen, dass sie die Performance stetig mit Software-Updates verbesseren. Das Ganze ist Kritik auf relativ hohem Niveau, aber ein Nexus 7 2013 oder iPad Air laufen eben doch merkbar flüssiger. Es ist schade, dass Samsung es nicht schafft, seine Flagschiffe ohne Ruckler auf den Markt zu bringen.
Die Browser-Performance mit dem vorinstallierten Chrome-Browser ist ebenfalls ordentlich, hier gibt es kaum etwas zu kritisieren. Auch die Gaming-Performance hat uns insgesamt überzeugt. Kompatibilitätsprobleme gibt es kaum und sowohl Grafik als auch Performance sind mehr als ordentlich. Dead Trigger 2 bspw. läuft zwar nicht ganz so flüssig wie auf Geräten mit einemQualcomm Snapdragon 801, das gleichen die beiden Galaxy Tab S durch das grandiose Display aber wieder nahezu aus.
Wie sich die beiden Tablets in den bekanntesten Benchmarks geschlagen haben, zeigt die folgende Tabelle.
Beachtet bitte, dass wir hier die aktuellste Version des Antutu-Benchmark mit einem neuen Punkte-Ranking verwendet haben. Da wir die anderen, in dieser Tabelle gezeigten Geräte, nicht mehr da haben, stehen hier leider noch die mit der alten Version ermittelten Werte, die tendenziell merkbar niedriger ausfallen. Aktuelle Geräte mit dem Qualcomm Snapdragon 801 erreichten im Antutu Benchmark etwa 5000-10.000 Punkte mehr als die beiden Galaxy Tab S.


Akku

Das Galaxy Tab S 8.4 kommt, wie bereits erwähnt, mit einem 4.900-mAh-Akku, das Tab S 10.5 mit7.900 mAh. Wir haben bei beiden Tablets wieder unsere üblichen Tests durchgeführt, sprich ein Video bei voller Displayhelligkeit und aktiviertem WLAN abspielen lassen.
Hier schaffte das Tab S 8.4 eine Laufzeit von etwa 6 Stunden und 30 Minuten. Das Tab S 10.5 hält hier mit knapp 8 Stunden sogar noch länger. In Anbetracht der hohen Displayhelligkeit sind das wirklich ordentliche Werte, was man wohl vor allem den energiesparenden AMOLED-Panels anrechnen kann.
Im Alltag schafften wir mit beiden Tablets problemlos eineinhalb bis zwei Tage. Auch das sind wirklich ordentliche Werte.

Kamera


Beide Tablets kommen mit einer 8 Megapixel Hauptkamera inkl. Foto-LED. Die Aufnahmen werden ausreichend scharf. Behält man hier im Hinterkopf, dass es sich um Tablets handelt, geht die Bildschärfe definitiv in Ordnung. Leider werden die Aufnahmen auch alle etwas zu dunkel. Hier hilft manchmal der HDR-Modus, in einigen Situationen hilft aber auch dieser nicht.
Außerdem lassen die Aufnahmen etwas mehr Kontrast vermissen. Die LowLight-Performance ist, wie bei den meisten Tablets, eher unterirdisch. Aufnahmen werden zu dunkel und zu verrauscht. Aber mal ehrlich: Wer nutzt hier schon sein Tablet, um Bilder zu machen?
Alles in Allem reicht die Bildqualität für Schnappschüsse durchaus aus. Für mehr aber auch nicht wirklich.

Software

Beide Tablets kommen ab Werk mit Android 4.4.2 und der neuen Magazine UX. Diese soll besonders für Tablets optimiert sein und kam erstmals auf den Geräten der TabPRO-Reihe Anfang des Jahres zum Einsatz.
Wischt man auf dem Homescreen einmal nach rechts, sieht man schon die ersten “News-Kacheln”. Diese erinnern sehr stark an Flipboard, was vermutlich daran liegt, dass Samsung sehr viele Flipboard-Services einfach 1:1 in die Magazine UX implementiert und umbenannt hat.
Es gibt verschiedene Themenfelder: Nachrichten, Sport, Kunst und Kultur, Technik und Wissenschaft, sowie Fotos und Design. Von welchen Quellen die News geladen werden, kann man auswählen. Allerdings hat man hier, ähnlich wie bei HTCs Blinkfeed, nur eine beschränkte Anzahl von Samsung-Partnern zur Verfügung. Klickt man auf eine der Kacheln, öffnet sich der entsprechende News-Artikel.
Hat man dann erst einmal einen Artikel geöffnet, kann via Wischgeste schnell zu anderen Inhalten weitergeblättert werden.
Es gibt noch andere Kacheln wie “Büro”, “Kalender”, “E-Mail” und “Office”. Das Prinzip ist ähnlich wie bei den News-Kacheln. Durch einen Klick auf die entsprechende Kachel startet man S-Planner, die Samsung-Mail-App oder Handcom Office für Android.
Die Kacheln können, wie man es schon von Widgets kennt, ganz einfach gelöscht, verkleinert, vergrößert, umplatziert oder ausgetauscht werden.

Mit dabei ist auch wieder das beliebte Multi Window-Feature. Die entsprechende Leiste kann ganz einfach durch einen Wisch vom rechten Displayrand zur Mitte geöffnet werden. Gerade beim Tab S 10.5 macht diese Art des Multitaskings natürlich Spaß und Sinn.

Positiv erwähnen sollte man auch, dass beide Tablets mit 50GB kostenlosem Dropbox-Speicher für 2 Jahre daherkommen. Der Anfangs schon erwähnte Fingerabdruckscanner funktioniert ähnlich gut oder schlecht wie auch schon vom Galaxy S5 bekannt. Soll heißen: Der Fingerabdruck wird relativ zuverlässig erkannt. Man muss alerdings erst einmal das Gerät durch einen Klick auf den Home- oder Powerbutton aufwecken und dann seinen gesamten Finger über den Scanner ziehen. Touch ID auf dem iPhones 5s funktioniert hier nach wie vor deutlich schneller und komfortabler.

Meizu MX4 kann ab jetzt für 449 Dollar vorbestellt werden

Das vor einigen Tagen offiziell vorgestellte Meizu MX4 kann nun auch international zum Preis von ab 449 Dollar vorbestellt werden. Der chinesische Hersteller hat heute auf Facebook zudem die Information gegeben, dass in dem Preis die Versandkosten und alle Importgebühren bereits enthalten sind. Ihr müsst in dem Fall also wirklich nur die 449 Dollar (ca. 350€) für das 16-GB-Modell bzw. 489 Dollar (ca. 380€) für das 32-GB-Modell bezahlen – wie es z.B. auch beim Kauf des Oppo Find 7 oder OnePlus One der Fall ist.
Das Meizu MX4 besitzt ein 5,36 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1152 Pixeln. Das Seitenverhältnis bleibt also weiterhin bei 15:9, was der Handhabung aber nicht schaden dürfte, immerhin ist der Rahmen um das Display sehr schmal. Die Helligkeit von 600 Nits soll eine gute Lesbarkeit auch im Freien garantieren. Angetrieben wird das Smartphone dabei von einem MediaTek MT6595 8-Kern-Prozessor, dessen Cortex-A17 Quad-Core mit 2,2 GHz pro Kern arbeitet und der Cortex-A7 Quad-Core mit bis zu 1,7 GHz. In Kombination mit den 2 GB RAM und der PowerVR G6200 GPU wird eine hohe Performance garantiert.
meizu mx4 camera 1 Meizu MX4 kann für ab 449 Dollar vorbestellt werden
Auf der Rückseite des Meizu MX4 findet sich eine bekannte 20,7-MP-Kamera von Sony, die in dem Fall von einem Dual-LED-Blitz unterstützt wird. Dieser besitzt eine unterschiedliche Färbung für eine natürlichere Ausleuchtung. Passt die Software, kann die Kamera wirklich gute Fotos und Videos machen. Es muss sich aber in finalen Tests zeigen, ob Meizu dies gelungen ist. 4K-Videos können natürlich auch aufgenommen werden.
Das Meizu MX4 bringt insgesamt 147 Gramm auf die Waage, ist 8,9 mm dünn und mit einem 3.100-mAh-Akku ausgestattet. Die Laufzeit dürfte entsprechend hoch sein. Außerdem gibt es WiFi, Bluetooth 4.0 und LTE sollte in Europa auch funktionieren. Als Betriebssystem gibt es Android 4.4 KitKat aber mit der Flyme 4.0 Oberfläche. Diese wurde im Design und Funktionsumfang stark angepasst. Die Bestellung ist direkt im MeizuMart (Link zum Angebot) möglich. Das Modell mit 64 GB internem Speicher lässt sich leider nicht vorbestellen. Vielleicht wird man die Verfügbarkeit etwas später ausbauen. Insgesamt macht das Meizu MX4 für 449 Dollar aber einen guten Eindruck.

GTA 5 Erscheinungstermin!

Der fünfte Teil von Grand Theft Auto wird am 18. November für Playstation 4 und Xbox One erscheinen. Die PC-Version soll im Jänner 2015 folgen.
Rockstar Games hat angekündigt, dass GTA 5 in zwei Monaten für die neue Konsolengeneration erscheinen soll. Die PC-Version folgt am 27. Jänner 2015. Die neuen Versionen bringen laut Rockstar mehr Waffen, Fahrzeuge und Aktivitäten mit. Auch die Zahl der Wildtiere und Verkehrsteilnehmer soll steigen. Wetter, Vegetation und Schadensmodelle sehen  gegenüber den Playstation-3- und Xbox 360-Versionen angeblich deutlich besser aus. 100 zusätzliche Songs und DJ-Mixes sollen das Erlebnis abrunden. Die Spielstände können von alten Versionen importiert werden.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Sony Vaio Duo 13 Kurztest

Sony Vaio Duo 13 offen


Sony hat uns bereits zur Computex in Taipei den Nachfolger des Sony Vaio Duo 11 (Test) gezeigt, das Sony Vaio Duo 13. Im Vergleich zum kleinen Bruder kommt das Duo 13 mit einigen Verbesserungen und freilich einer neuen Hardwareausstattung, zu welcher unter anderem die 4. Generation der Intel Core Prozessoren gehört. Die erste Generation des Vaio Duo hat bereits einige Käufer gefunden, auch wenn es dort noch viel Verbesserungspotenzial gab, wie wir in unserem Test gezeigt haben. Was sich beim Nachfolger getan hat, werden wir euch in dem folgenden Sony Vaio Duo 13 Test zeigen.

Hardware
Gleich wie beim Sony Vaio Duo 11 handelt es sich beim Vaio Duo 13 um ein Slider-Tablet / Ultrabook. Der Slide-Mechanismus im neuen Vaio Duo 13 fühlt sich allerdings stabiler an. Im Unterschied zum Duo 11 bietet das Duo 13 durch die höheren Maße eine etwas größere Arbeitsfläche und anstelle eines optischen Trackpoints, hat man ein kleines Mulitouch-Trackpad integriert.
Zum Aufschieben hebt man das Display oben etwas an, bis es sich fast von selbst aufrichtet. Um das Display zu fixieren muss man aber selbst nochmals Hand anlegen und es über die zwei Metallhaken einrasten. Dann sitzt das Display mit einer fixen Neigung von 45 Grad fest und lässt sich nicht mehr bewegen. Zum Schließen zieht man das Display einfach zu sich, wodurch das Ultrabook wieder zumTablet wird.
Display
Sony verbaut dem Duo 13 ein 13,3 Zoll großes IPS Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Erstmals verwendet man die “Triluminos for Mobile Technologie” wodurch Farben noch intensiver dargestellt werden sollen.
Performance & Lüfter
In unserem Sony Vaio Duo 13 Testgerät findet man einen neuen Intel Core i5 – 4500U, 4GB Arbeitsspeicher sowie eine 128GB SSD Festplatte. Das ist gewissermaßen das EinsteigerModell, welches ab einem Preis von 1459€ angeboten wird. Je nach Konfiguration kann man das gute Stück aber mit einem Intel Core i7, 8GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 512GB ausstatten. Dafür muss man allerdings mit über 2000€ etwas tiefer in die Tasche greifen.
Unser Testgerät arbeitete trotz der “normalen” Ausstattung sehr flott. Ein voller Windows-Start dauerte nur 6 Sekunden und zum Aufwachen benötigte es lediglich eine Sekunde. Von der normalen Modern UI abgesehen, laufen die meisten Starts oder Installationen von Anwendungen dank der schnellen SSD sehr zügig. In unserem Festplatten-Test erreichten wir mit 377Mb/s (lesen) und 132Mb/s (schreiben) gute Werte.
Akku
Ein großes Problem der ersten Windows Tablets, waren die kurzen Akkulaufzeiten. So erreichten wir auch beim Duo 11 nur eine Laufzeit von gerade mal 4h bei unserem üblichen Akku-Test mit durchgehender Videowiedergabe. Dank der besseren Technik, unter anderem dem neuen Intel Haswell Prozessor, erreichten wir beim DUO 13 eine Laufzeit von knapp über 10h, bei gleichem Akku-Test mit durchgehender Videowiedergabe, voller Displayhelligkeit und verbundenen Wlan.
Software
Noch arbeitet man am Vaio Duo 13 mit Windows 8, doch schon bald wird man sich über das kostenlose Update auf Windows 8.1 freuen dürfen. Anpassungen an der Oberfläche gibt es keine, dafür gibt es einige vorinstallierte Programme.
Fazit

Der Sony Vaio Duo 13 Test fällt gut aus. Das Hybrid-Ultrabook hat uns gut gefallen und Sony hat bewiesen, dass man auf die Kunden gehört hat und viele Bereiche verbessert.

Besonders gefallen hat uns die Verarbeitung, das bessere Keyboard, das kleine Trackpad, sowie das gute Display und die hervorragende Akkulaufzeit. Der Surf Slide-Mechanismus wirkt ebenfalls stabiler. Sony müsste nun daran arbeiten, dass er in verschiedene Position neigbar ist. Der Stylus ist eine nette Zugabe und mit den richtigen Applikationen auch sehr praktisch. Nicht so positiv war der schwache Wlan-Empfang, an diesem Problem sollte definitiv gearbeitet werden, wie auch die Kundenrezensionen bei Amazon zeigen.
Der Startpreis für das Vaio Duo 13 ist sehr hoch und mit anderen Formfaktoren gibt es mittlerweile einige Alternativen, die ebenfalls einen Stylus unterstützen. Hierzu zählt unter anderem das neue Microsoft Surface 2 Pro oder das günstigere Sony Vaio Tab 11.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Samsung Galaxy TAB 3 7.0, 8.0 und 10.1 im Test

Tab 3 Titelbild 1-imp

Hardware


Beim Design orientieren sich alle drei Geräte sehr stark am Samsung Galaxy Note 8.0. So setzt Samsung auch hier bei der Rückseite auf das altbewährte Polycarbonat in Hochglanzoptik. Der Rahmen aller drei Tablets wirkt so, als bestünde er aus Aluminium – auch dies ist aber natürlich Kunststoff.
Bei der Wertigkeit können also alle drei Tablets nicht wirklich überzeugen – dieses Ziel verfolgt Samsung mit der Galaxy-Tab Reihe aber auch gar nicht.

Was sofort auffällt, ist, dass Samsung bei der Galaxy Tab 3 Reihe die Displayränder im Vergleich zum Note 8.0 oder Note 10.1 merkbar verkleinert hat. Am deutlichsten gelang dies beim Galaxy Tab 3 8.0. Diesen Schritt begrüßen wir sehr: Zum Einen wirken die Geräte dadurch deutlich moderner, zum Anderen merkt man dies auch an den Abmessungen.
Das Galaxy Tab 3 7.0 ist dabei mit 188mm x 111,1mm am handlichsten – dicht gefolgt vom 8″ Modell mit 209,8mm x 123,8mm.
Das Galaxy Tab 3 10.1 spielt mit 243,1mm x 176,1mm größentechnisch nochmal in einer anderen Liga als die beiden kleineren Modelle.

Wie bereits erwähnt, macht das Galaxy Tab 3 8.0 insgesamt den handlichsten Eindruck. Zum Einen wegen der Gehäusedicke von nur 7,4mm, zum Anderen wegen dem Gewicht von nur 319g. Trotz der etwas geringeren Abmessungen liegt das Galaxy Tab 3 7.0 mit 9,9mm Dicke und 304g nicht ganz so gut in der Hand wie das Tab 3 8.0.
Das Galaxy Tab 3 10.1 ist mit 7,95mm ebenfalls relativ dünn geraten, wiegt aber mit 512g schon merkbar mehr als die beiden kleineren Geschwistermodelle.
Auf der Vorderseite findet sich bei allen dreien das für Samsung Geräte so typische Bild: Jeweils eine 1,3 Megapixel Frontkamera sowie Samsungs typisches Tastenlayout: In der Mitte der physische Home-Button, sowie links und rechts die beiden touch-sensitiven Tasten für “Menü” und “Zurück”. Auffällig ist, dass man nun auch beim 10.1 Modell auf On-Screen Tasten komplett verzichtet hat.
Beim Galaxy Tab 3 7.0 sowie 8.0 findet man außerdem noch eine Hörmuschel zum Telefonieren (bei den 3G/LTE Versionen).
Seitlich befindet sich bei allen drei Geräten ein microSD-Slot, die Lauter/Leiser-Wippe, der Power-Button, ein micro-USB-Anschluss, der 3,5mm-Klinkenanschluss sowie die Lautsprecher. Bei den Modellen mit 3G oder LTE findet man außerdem den Einschub für eine Sim-Karte.
Dem Galaxy Tab 3 8.0 und 10.1 spendiert Samsung außerdem einen Infrarot-Port.
Hervorzuheben sind die Lautsprecher des Galaxy Tab 3 10.1. Da sich hier sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Seite ein Lautsprecher befindet, entsteht echter Stereo-Klang, der durchaus überzeugen kann.
Bei den beiden kleineren Modellen sitzen die Lautsprecher direkt nebeneinander auf der Unterseite. Klanglich können diese nicht ganz mit dem Tab 3 10.1 mithalten.
Auf der Rückseite findet man dann jeweils die Hauptkamera. Beim Tab 3 7.0 und 10.1 löst diese mir 3 Megapixeln, beim Tab 3 8.0 mit 5 Megapixeln auf.
Das Gehäuse ist bei allen drei Geräten fest verschlossen.
Verarbeitungstechnisch haben uns die drei Geräte relativ gut gefallen: Die Tasten haben einen ordentlichen Druckpunkt und wackeln, anders als bei den Vorgängern, kaum.
Wenn man die Rückseiten an der richtigen Stelle berührt, kann man allen drei Geräten ein leichtes Knarzen entlocken – das ist aber bei dem Design und dieser Materialwahl kaum zu verhindern.

Software


Während das Galaxy Tab 3 7.0 noch mit Android 4.1.2 Jelly Bean ausgeliefert wird, kommen die beiden größeren Geschwistermodelle bereits ab Werk mit Android 4.2.2 Jelly Bean. Auf allen drei Tablets ist natürlich wieder Samsungs hauseigene TouchWiz Nature UX vorinstalliert.
Diese kommt natürlich mit einigen Modifikationen,, bremst die Geräte gleichzeitig aber an manchen Stellen ziemlich aus. So kommt es beim Scrollen durch den App- oder Widget-Drawer desöfteren zu störenden Micro-Rucklern.
Gerade beim Thema “Software-Features” hat Samsung hier im Vergleich zu den Flagschiff-Modellen gespart.
Einzig “Smart-Stay” und “Multi-Window” hat man beim Galaxy Tab 3 8.0 beibehalten. Vor allem letzteres macht bei Tablets sehr viel Sinn.
So kann man beispielsweise gleichzeitig ein YouTube-Video schauen und im Web surfen. Umso unverständlicher finden wir es, dass Samsung dieses Feature beim Galaxy Tab 3 7.0 und 10.1 nicht mitimplementiert hat.
Tab 3 Widgets 187x300 Samsung Galaxy Tab 3 7.0, 8.0 & 10.1 im Test
“Smart-Stay” hat man auch dem Galaxy Tab 3 10.1 spendiert. Mit Hilfe dieser Funktion wird das Gerät bspw. automatisch gesperrt, wenn man beim Schauen von Videos nicht mehr aufs Display kuckt. Sobald man dieses wieder betrachtet, schaltet sich auch das Display wieder ein.
Beim Galaxy Tab 3 8.0 und 10.1 können zudem Android 4.2 typisch auch Widgets auf dem Lockscreen platziert werden.

Fazit 7.0


Preisleistungstechnisch kann das Galaxy Tab 3 7.0 im Vergleich zu den beiden Geschwistermodellen noch am ehesten punkten. Für aktuell ca. 170€ bekommt man ein relativ handliches Tablet mit Android 4.1 Jelly Bean und optionalem 3G-Modul.
Wer auf Letzteres verzichten kann, sollte jedoch einen Blick auf das ASUS MeMo Pad HD 7 werfen. Hier bekommt man für nur 149€ ein performanteres Gerät mit besserem Display.

Fazit 8.0


Von den drei getesteten Tablets hat und das Galaxy Tab 3 8.0 am Besten gefallen. Es liegt angenehm in der Hand, hat ein sehr helles und blickwinkelstabiles Display und auch die Performance geht in Ordnung.
Wenn man dann allerdings miteinbezieht, dass das Modell mit 16GB und WiFi momentan noch immer um die 270-290€ kostet und man für 229€ bereits ein Google Nexus 7 (2013) mit besserer Performance, aktuellerem Android und deutlich besserer Hardware bekommt, können wir auch für das Galaxy Tab 3 8.0 keine wirkliche Kaufempfehlung aussprechen.

Fazit 10.1

Beim Galaxy Tab 3 10.1 hat uns im Test vor allem die gute Browser-Performance gefallen. Leider treten durch die verbaute Intel-CPU bei manchen Spielen Kompatibilitätsprobleme auf und auch die Akkulaufzeit konnte nicht wirklich überzeugen.
Beim Display stört die vergleichsweise geringe Auflösung sehr.
Wir würden allen Interessierten raten, sich das ASUS MeMo PAD FHD 10 genauer anzusehen. Dieses bietet trotz geringerem Preis ein schärferes Display.